Wie verläuft eine künstliche Befruchtung mit ICSI (Mikroinjektion)?

Die einzelnen Phasen der künstlichen Befruchtung mit und ohne Mikroinjektion (ICSI) sind gleich. ICSI ist eine Abkürzung für intrazytoplasmische Spermieninjektion und wird vor allem bei ungeklärten Infertilitätsfällen und bei Spermienproblemen angewendet. Ohne Mikroinjektion werden die gewaschenen Spermien neben die Eizelle gelegt und die Befruchtung findet ohne weitere Intervention statt. Mit ICSI wird die äussere Membran der Eizelle verdünnt und für die Mikroinjektion vorbereitet. Danach werden einzelne Spermien gewählt und direkt ins Zytoplazma der Eizelle injiziert. Diese Methode wird vor allem Männern mit niedriger Spermienzahl empfohlen. 


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