Wie sieht die gesetzliche Lage in der Türkei hinsichtlich künstlicher Befruchtungen aus?

In der Türkei sind Verfahren wie PID (Präimplantationsdiagnostik) erlaubt. Dies erlaubt es Paaren, Embyronen auf potenzielle genetische Krankheiten zu untersuchen. Diese Methode wird auch bei Frauen ab einem bestimmten Alter angewandt um gesunde Embryonen in der Behandlung einzusetzen.

Einige IVF-Verfahren, wie Eizellenspende, Samenspende und Geschlechtsselektion sind in der Türkei nicht erlaubt.

Die Gesetzesgrundlage wurde im März 2010 geändert wonach nur noch ein Embryo bis zum Alter von 35 Jahren eingesetz werden kann. Nach 35 Jahren wird dies auf zwei erhöht.

Des weiteren dürfen nur verheiratete Paare in der Türkei behandelt werden. 


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